Wenn Prinzessin Leia mit dem Teufel tanzt

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Bunte, lustige und schräge Kostüme, an Fasching gibt es viel zu sehen

Rosenmontag, das ist mehr als Kostüme, Korn und Kamelle! Doch woher kommt das Faschingsfeiern? Und wo begehen Pirat, Teufel und Hexe den Rosenmontag in Gießen?

Die Trends

Die Faschingssaison nähert sich ihrem Höhepunkt mit Rosenmontag und Weiberfastnacht und die Gießener sind mit dabei. Das Jahr 2017 steht ganz im Zeichen der Star Wars Helden, wer als Prinzessin Leia, Han Solo oder Luke Skywalker verkleidet Fasching feiert, liegt dabei dieses Jahr voll im Trend. Inspirationen für angesagte Kostüme geben auch Suicide Squad, Deadpool oder The Avenger. Wer es lieber bunt mag, kann sich als Einhorn, oder zusammen mit Freunden, gleich als ganze Gruppe im Partnerlook verkleiden. Damit ist man beim Sturm aufs Rathaus und dem Karnevalsumzug gut angezogen.

Hier ein paar Tipps für alle, die die närrischen Tage in Gießen verbringen wollen:

Der Sturm auf das Rathaus

Wer schon immer mal sehen wollte, wie die Bürgermeisterin gefangen genommen wird, sollte am Dienstag, den 23. Februar um 14:10 Uhr am Berliner Platz sein. Dort wird ein fast echtes Prinzenpaar mit seiner Artillerie das Rathaus in Besitz nehmen und die Gießener Oberbürgermeisterin gefangen

Das Abschneiden der Krawatten entstand nach 1945 und diente der Entmannung

nehmen. Das Ganze kostet keinen Eintritt und auch nicht Verkleidete sind willkommen.

Männer haltet eure Schlipse fest

Und wer zu Weiberfastnacht in der Kongresshalle am Dienstag, den 23 Februar, um 20:10 Uhr kommt, wird wohl noch einige jecke Sprüche zu hören bekommen. Tickets bekommt ihr im Vorverkauf der MAZ, im Urnenfeld 12, in Gießen.

Bonbons, Konfetti und Schnaps

Einer der größten Umzüge Mittelhessens wird sich am Sonntag den 26. Februar, seinen Weg durch die Gießener Innenstadt bahnen. Die bunte Parade startet um 13.30 Uhr in der Ringallee. Hier die genaue Route für euch.

 Ursprung

Fasching wird vor Aschermittwoch und somit vor der Fastenzeit gefeiert

Bis heute weiß niemand genau wo der Brauch des Faschingfeierns ursprünglich herkommt, doch eine denkbare Erklärung liefert das deutsche Wörterbuch der Gebrüder Grimm. Diese geben den Begriff “Rasenmontag” als Ursprung des Wort Rosenmontags an. Das bedeutet soviel wie rasender Montag, aus dem Mittelhochdeutschen und steht bei den Kölnern für toll und ausgelassen.

Als Napoleons während seiner Feldzüge das Rheinland besetzte, unterband er hat den Karneval im dort. Doch als der französische Machthaber gestürzt wurde, bildeten sich wieder “Festordnende Comitees” die später nach dem Tag des Zusammenkommens als “Rosenmontagsgesellschaften” bezeichnet wurden. Der Brauch, sich über die französische Besatzungsmacht lustig zu machen, begegnet uns bis heute im Prinzenpaar oder dem Tragen weißer Perücken.

 

Ein Artikel von Kim Hornickel

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ilderquelle: Pixabay

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