Jusos weiterhin federführend im AstA – Neuer rot-grüner AstA an der JLU bestätigt

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Das 55. Studierendenparlament der JLU hat seit Freitag ihre Arbeit aufgenommen, womit auch die Wahlen zum AstA (Allgemeiner Studierendenausschuss) durchgeführt  werden konnten.

Der neue ASTA ist seit Freitag gewählt

Der neue ASTA ist seit Freitag gewählt

Gebildet wird der AstA durch die Jusos, die mit 12 Sitzen erneut die stärkste Fraktion im Studienparlament stellen, sowie der Grünen Liste ,,die grünen Köpfe – Uni Grün‘‘ (7 Sitze). Diese waren zu den letzten Uni-Wahlen mit einer gemeinsamen Liste angetreten.

,,Wir haben viel vor im nächsten Jahr. Zentrales Motivationsmoment ist natürlich weiterhin die Verbesserung der Studienbedingungen‘‘, so Johannes Deinzer, Juso-Listensprecher, der am Freitagabend auch in seiner neuen Position als Asta-Sprecher bestätigt wurde. Er tritt damit die Nachfolge des langjährigen Sprechers Felix Döring an. Mit der Aufgabe seines Amtes verabschiedete sich Döring nun aus der Hochschulpolitik, um sich ganz seiner neuen Tätigkeit als Stadtverordneter der Stadt Gießen zu widmen. Zusätzlich zur Sprecherstelle, wurde nun erstmals eine Stellvertreterstelle beschlossen. Katarzyna Bandurka, ebenfalls Juso-Listensprecherin, wird Deinzer in der kommenden Legislatur zur Seite stehen. Der bisherige Präsident des Studienparlaments, Jacob Koch, trat zwar zur Wahl an, diesmal aber als Referent für Wohnen und Soziales. Die Stelle des  Präsidenten hat nun Jan-Moritz Blöcher (Jusos) inne. Vervollständigt wird das Präsidium durch Christina Josef (Jusos) und Dominic Büttner (Grüne).

Neben der Wahl der neuen rot-grünen Referenten konnte sich auch ein listenfremder Referent über die Wiederwahl freuen. Steffen Bruckbauer (,,Bitte Beachten!‘‘) wurde aufgrund seiner guten Arbeit in der letzten Legislatur erneut von der neuen Koalition für das Amt des Verkehrsreferenten nominiert.

Auf der Agenda der neuen Koalition steht neben der Fortführung begonnener Projekte wie dem Solifonds auch die Auseinandersetzung mit der aktuellen politischen Lage. ,,Die wirksame Integration von Flüchtlingen, der konsequente Kampf gegen jede Form von Diskriminierung und der Einsatz für ein durch und durch gerechtes Bildungssystem sind uns eine Herzensangelegenheit‘‘, berichtet Deinzer. Mit dem letzten Punkt ist auch der immer noch andauernde Kampf gegen die häufig kritisierte Anwesenheitspflicht gemeint. Damit einhergehen sollen auch Vereinfachungen und Vereinheitlichungen der Studienordnung. Die Koalition will sich außerdem für eine sogenannte ,,study week‘‘ einsetzen. Dies würde bedeuteten, dass eine Woche vor Beginn der Prüfungsphase keine für das Bestehen der Klausur notwendigen Veranstaltungen mehr stattfinden dürfen. Den Studierenden würde so eine Woche frei zur Klausurvorbereitung zur Verfügung stehen.

Mit der schnellen Koalitionsbildung und der bereits erfolgten Wahl der Referent kann der neue AstA schon zu Beginn des Sommersemesters die Arbeit aufnehmen.

Ein Bericht von Julia Carolin Hinze

Foto: Asta Homepage

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