30 Mai

“Um das Debattieren populär zu machen”

Am Donnerstagabend ist es wieder so weit: Das DebattierDuell: Studis vs. Profs 2.0 steht an! Wir haben uns mit dem Präsidenten des Georg Büchner Debattierclub Gießen zusammengesetzt und Vasily Melnikov hat uns Rede und Antwort gestanden.

Universum: Ein Debattierklub – Wie läuft das ab?

Vasily Melnikov ist der Präsident des Gießener Debattierklubs. Der 29-Jährige studiert Osteuropäische Geschichte an der JLU.

Melnikov: Wir machen dort kleine Trainings, zum Beispiel eine „60 Seconds Übung“. Du sitzt dabei in einer Gruppe von einigen Leuten und der erste Redner kriegt ein Thema vorgegeben, zum Beispiel „Fahrradhelmpflicht einführen“ und dann ist es seine Aufgabe, 60 Sekunden lang zu reden ohne „ähm“ gesagt zu haben. Und wenn er das nicht schafft, dann muss der nächste die Gegenposition einnehmen und wenn er das auch nicht schafft, dann muss der Dritte wieder dafür sprechen und so weiter. Wenn du es hinbekommst 60 Sekunden lang ohne „ähm“ zu sagen, deine Rede zu halten, dann darfst du das nächste Thema bestimmen. Das ist etwas, das wir meistens am Anfang machen, vor allem mit neuen Leuten, damit sie merken, dass man durch solche kleinen Übungen schon seinen Redefluss verbessern kann.

UNIversum: Erzähl uns was über den Club.

Melnikov: Zu dem Club an sich, der Club wurde 2013 von Eva-Maria Aulich gegründet, das ist die ehemalige Leiterin vom Gießener Graduiertenzentrum Sozial-, Wirtschafts- und Rechtswissenschaften und Nicole Tamka vom Zentrum für Lehrerbildung. Es gibt deutschlandweit über 45 aktive Clubs. Es findet bald auch die deutsche Debattiermeisterschaft statt.

UNIversum: Ihr seid inzwischen ein eingetragener Verein, was war der Grund dafür und wie kann man sich das Vereinsleben vorstellen?

Melnikov: Die Intention dahinter war, das wir auch nach außen als Club anders wahrgenommen werden wollte, also nicht einfach als ein Zusammenschluss von Leuten, die ein bisschen Spaß haben wollen, sondern wir wollten uns professionalisieren. Wir haben uns vor allem dafür entschieden, einen Verein zu gründen, damit wir in erster Linie eine Struktur bekommen. Es gab auch davor schon Vorstände, aber wir wollten, dass der Vorstand gewisse Rechte und Pflichten bekommt. Wir haben Ressorts gebildet, zum Beispiel ein Finanzressort, PR oder „Socials“ – das sind die Leute, die für die Veranstaltungen außerhalb der Debatten zuständig sind und die unserer Reisen organisieren. Wir haben auch ein Ressort für Trainer – zum Beispiel kommt regelmäßig Lennart Lokstein zu uns, der Deutsche Debattiermeister 2015. Er wird übrigens auch beim diesjährigen Professorenduell Ehrenjuror sein.

UNIversum: Und wie viele Leute debattieren bei euch regelmäßig?

Melnikov: Es gibt einen harten Kern von ungefähr 12 Leuten, die regelmäßig zu Debatten kommen, die anderen schwanken immer von Semester zu Semester. Jetzt im Wintersemester waren durchschnittlich zwischen 15 und 18 Leuten bei unseren Debatten.

UNIversum: Im vergangenen Jahr habt ihr mit großem Erfolg das Debattierduell Studis vs. Profs ausgerichtet, wie seid ihr auf die Idee gekommen ?

Melnikov: Also viele andere Clubs in Deutschland machen dieses Format auch. Bei dieser Art von Debatte handelt es sich um eine Showdebatte, das heißt hier geht es darum, das Debattieren als Sportart populär zu machen. Ich war vor zwei Jahren beim Professoren-Duell der Marburger und wir haben uns dann gedacht, das machen wir jetzt auch!

UNIversum: Hat euch der Erfolg verwundert?

Erfolgreiche Premiere im vergangenen Jahr

Melnikov: Im letzten Jahr haben  sehr viel Kraft in die Werbung gesteckt. Wir haben ursprünglich gedacht, wenn 50 Leute kommen, dann sind wir schon zufrieden. Wir waren aber in der Aula im Hauptgebäude mit insgesamt 400 Plätzen und wenn doch nur 20 Leute gekommen wären, dann wäre uns das schon peinlich gewesen. Deswegen haben wir uns Stellwände besorgt, auf die wir dann haben Plakate geklebt und damit den vorderen Teil des Raumes abgegrenzt haben. Die ersten Leute kamen dann schon um 18 Uhr, eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn. Wir haben dann gemerkt, wir müssen die Stellwände wegstellen. Wir haben die erst einmal vier Reihen nach hinten gestellt. Es haben sich aber immer mehr Leute gesammelt und dann haben wir die Stellwände ganz weggeräumt. Wir hatten befürchtet, dass wenige Leute kommen und im Endeffekt waren 150 bis 200 Leute da – damit hatten wir nicht gerechnet und waren sehr froh, so viele Leute dabei gehabt zu haben.

UNIversum: Und dieses Jahr steht jetzt die Neuauflage an, habt ihr im Vergleich zum letzten Jahr irgendetwas geändert?

Melnikov: Wir haben neue Professoren! Letztes Jahr hatten wir Frau Klehe und Herrn Kersting von der Psychologie und Herr Wolters [Tierökologie, d. Red.], der für die „Elefantengedichte“ bekannt ist. Guck dir das mal an! Die Professoren haben sich dann auch eine sehr gute Debatte geliefert und dieses Jahr konnten wir Frau Dietl von der Germanistik gewinnen, Herr Vogel von der Philosophie und Prof. Dorresteijn von der Zoologie.

UNIversum: Soll das Debattierduell jetzt jedes Jahr stattfinden?

Melnikov: Ja! Das war auch letztes Jahr schon das Ziel, dass es zu einer jährlichen Veranstaltung werden sollte, weil das für den Bekanntheitsgrad des Debattierclubs und des Debattierens als Sportart an sich immens viel bringt.

UNIversum: Gucken wir ganz kurz in die Zukunft, es ist der 1. Juni 2017, 19.00 Uhr Aula der JLU. Was hoffst du in diesem Moment?

Melnikov: Ich hoffe, dass die ganze Arbeit sich gelohnt hat, die wir da reingesteckt haben, es steckt wirklich sehr viel Arbeit dahinter. Angefangen damit, dass wir Sponsoren finden mussten über das Catering, das Organisieren von Räumlichkeiten und Teilnehmern, Anschreiben von Ehrenjuroren und so weiter. Deswegen hoffe ich, dass es auf jeden Fall mindestens genauso gut besucht wird wie letztes Jahr!

 

Das Interview führte Christoph Görres

Fotos von Pauline Gauffre

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18 Dez

Die Kracher zu Silvester

Die Deutschen geben jährlich rund 120 Millionen Euro für Feuerwerk aus

Die Deutschen geben jährlich rund 120 Millionen Euro für Feuerwerk aus

An Silvester mal etwas Neues, das wäre es doch! Hier ein paar Tipps, die die übliche Langeweile verhindern. Wie wäre es zum Beispiel statt Bleigießen mit einem Trip nach Paris oder statt zuhause Raclette zu essen einem Dinner am Meer?

Ein paar Mal werden wir noch wach und dann ist Silvester und damit erwacht die immer gleiche Frage: Was tun am Neujahrsabend? Wir von UNIversum haben die ultimativen Tipps für einen gelungenen Abend für euch zusammengestellt. Ob Gießen, Deutschland oder Europa, hier ist für jeden etwas dabei:

Tipps für ein romantisches Silvester:

1.Silvester in Gießen und keine Idee? Wie wäre es das Feuerwerk mal von Oben zu sehen? Vom 13. Stockwerk des Dachcafés aus ist ein toller Blick auf die Stadt und das Feuerwerk garantiert. Dazu gibt es eine breite Spanne von Specials an diesem Abend. Von mehrgängigem Menü bis zur Weinprobe – für alle Portmonees ist etwas dabei.

Weitere Infos gibt es hier

Warum Silvester nicht mal am Meer verbringen?

Warum Silvester nicht mal am Meer verbringen?

2.Wer Silvester an der Nordsee, St. Peter-Ording oder Sylt verbringen will, dem bietet sich ein beeindruckender Anblick beim Feuerwerk über dem Meer, um danach auf der Westerländer Strandpromenade ins neue Jahr zu tanzen.

Auf Airbnb findet ihr preiswerte Unterkünfte

Romantikurlaub in Paris - da darf das Liebesschloß nicht fehlen

Romantikurlaub in Paris – da darf das Liebesschloß nicht fehlen

3.Paris die Stadt der Liebe. Besonders an Neujahr sprüht die Metropole vor Leben und bietet mit einem gigantischen Feuerwerk über dem Eiffelturm den romantischen Höhepunkt des Silvesterabends. Wer seine(n) Liebste(n) noch überraschen möchte und einen günstigen Weg sucht, der sollte einmal hier nachschauen

Tipps für Partylöwen:

1. “Ein ticket, 3 locations, 5 floors, 100 kilo bassmusik, 3 tage kopfweh”. Zuerst tanzt ihr euch bei der Nachttanzdemo in Gießen mit “underthegrund” die Füße wund und alle die dann noch stehen können, haben für insgesamt 10 Euro gleich 3 Clubs zur Auswahl: Das MuK, Enjoy und Café Amélie in Gießen bieten euch alles von Funk über Reggae bis Deephouse. Alle Infos gibt es hier

2.Berlin: in der Hauptstadt findet jedes Jahr die größte Party Deutschlands mit über 1 Millionen Besuchern statt. Das bunte Feuerwerk über dem Brandenburger Tor und die vielen live acts machen den Rutsch ins Neue Jahr unvergesslich. Wie ihr am besten hinkommt findet ihr hier

3.Prag, die Hauptstadt Tschechiens, ist eine einzige Partymeile,

besonders an Silvester. Ob gebuchte Location oder spontane Entscheidung,

Prost! Prag ist für seinen Absinth berühmt berüchtigt

Prost! Prag ist für seinen Absinth berühmt berüchtigt

jeder Partybegeisterte wird in Prag sein Wunschevent  finden. Wie ihr hinkommt? Zum Beispiel hier mit

 

Tipps für Backpacker und Spontane:

1.Silvester mit Blick auf den Ätna? Von der kleinen Stadt Taormina aus hat man einen eindrucksvollen Blick auf den Vulkan und ist trotzdem nur einen kurzen Fußmarsch von allen Bars und Restaurants entfernt. Preiswerte Unterkünfte findet ihr hier

Egal wo man feiert - Wunderkerzen gehören einfach dazu!

Egal wo man feiert – Wunderkerzen gehören einfach dazu!

2.Nicht nur berühmte Künstler, Grachten und das Nachtleben machen Amsterdam zu einer besonderen Stadt. An Silvester verwandelt sich die Altstadt in eine einzige  Partymeile und Menschen aus aller Welt strömen in die Stadt. Wem später kalt wird, der kann es sich in einem der vielen Coffeshops bequem machen und entspannt die Live Musik genießen. Damit euer Trip unvergesslich wird, hier noch ein paar Tipps

3.Silvester gleich zwei Mal erleben? Das ist nicht unmöglich! Zuerst Neujahr in Neuseeland genießen und dann am 1.1.2017 ganz gemütlich nach Tahiti fliegen, um dort am 31.12.2016 anzukommen und das Neue Jahr ein zweites Mal zu begrüßen.Flüge gibt es zum Beispiel hier

 

Tipps und Fotos von Kim Hornickel

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02 Dez

Mit Geschichte spielen

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Schon einmal etwas von Askiya gehört? Im Spiel Civilization lernt man nie aus

Wer heutzutage denkt, dass Computerspiele nur eine Spielerei für Kinder sind, der hat vor vielen Entwicklungen der letzten Jahre die Augen verschlossen. Die Industrie dahinter erwirtschaftet jährlich Milliarden, Grand Theft Auto V im Jahr 2013 beispielsweise mehr als drei Milliarde US-Dollar an den ersten drei Verkaufstagen. Auch auf ganze Gesellschaften nehmen Computerspiele schon Einfluss. In Südkorea haben Profispieler von StarCraft 2 oder League of Legends eine Fangemeinde, wie in Deutschland Fußballstars. Computerspiele  haben  sich mittlerweile zu einem gesamtgesellschaftlichen Unterhaltungsmedium entwickelt – ähnlich wie Filme. Und genau wie der Film, so zieht auch das Computerspiel viele Anregungen, Ideen und Settings aus der Geschichte.

Filme mit historischer Handlung können in drei Kategorien

Zu Beginn des Spiels Civilisation legt man das Setting fest: Wie soll die Welt aussehen?

Zu Beginn des Spiels Civilization legt man das Setting fest: Wie soll deine Welt aussehen?

eingeteilt werden. Schlechte Historienfilme, gute Historienfilme und akkurate Historienfilme. Grade letztere sind jedoch selten, denn zu reizvoll für Drehbuchautoren und Regisseure ist es doch, die Geschichte größer dazustellen, als sie war. Ein Film soll eine Geschichte erzählen und unterhalten. Tut er das, so hat er seinen Zweck erfüllt. Dann kümmert es nur noch den Archäologen, wenn Kaiser Marc Aurel im Film „Gladiator“ von Ridley Scott in seinem Palast in Rom ein Marmorstandbild des Kaisers Septimius Severus aufgestellt hat, der eigentlich erst 13 Jahre nach ihm an die Macht kam. Es mag Leute geben, die sich über solche Details ärgern, doch dem Film als solchem, als Kunstform wie auch aus kommerzieller Sicht, hat dies nicht geschadet. Was für Filme gilt, das gilt auch für Computerspiele, die in einem historischen Rahmen angesiedelt sind. Manche mögen mit ihrer Thematik freier umgehen als andere, doch das ist für die Qualität des Spiels nicht von Belang. Was zählt sind die Präsentation durch Grafik und Sound, die Gestaltung von Spielverlauf und Steuerung, wodurch letztlich das erreicht wird, was für ein Computerspiel zählt, nämlich der Spielspaß.

Geschichte selbst simultieren

Der erste Schritt zum Weltreich: Das Siedeln

Der erste Schritt zum Weltreich: Das Siedeln

Als Beispiel soll die Reihe „Civilization“ dienen, deren sechster Teil kürzlich erschien. Civilization ist ein rundenbasiertes Strategiespiel, was heißt, dass der Spieler und entweder vom Computer gesteuerte oder menschliche Mitspieler der Reihe nach ihre Spielzüge ausführen, genau wie bei einem Brettspiel. Das Spiel simuliert die Geschichte der Menschheit von der Jungsteinzeit bis in die Gegenwart und ein Stück darüber hinaus. Hierzu schlüpft der Spieler in die Rolle des Oberhauptes einer Zivilisation.

Hier ist schon eine erste Besonderheit zu nennen, denn zusätzlich zu den großen Nationen und Gestalten, die man gemeinhin aus dem Schulunterricht kennt (z.B.: Alexander der Große und Griechenland, Napoleon und Frankreich oder Bismarck und Deutschland) sind auch immer einige Völker und Anführer jenseits des europäischen Tellerrands vertreten (Schon mal von Askiya Muhammad und dem Songhai-Reich gehört?). Runde für Runde erforscht man die Welt, gründet Städte, baut diese aus, trifft andere Nationen, handelt, führt Krieg, baut Weltwunder und forscht. Forschung ist das A und O um seine Zivilisation voran zu bringen. Die Auswahl an Technologien umfasst klar umrissene Techniken (das Rad, die Schrift oder die Dampfmaschine), über ganze Disziplinen der Wissenschaft (Physik oder Biologie), bis hin zu komplexen sozialen und geistesgeschichtlichen Phänomenen (Philosophie und Theologie bis hin zur Globalisierung).

Die Geschichte wiederholt sich nicht

Zum Sieg führen stets mehrere Wege und die große Auswahl an Zivilisationen mit unterschiedlichen Fähigkeiten und Schwerpunkten, sowie immer neue vom Computer generierte Weltkarten lassen kein Spiel wie das vorherige werden. Wer kennt das nicht? Da siedelt man friedlich als erster Konsul Gandhi von Indien vor sich hin, gründet Städte, sammelt Kunst und Kultur an und will friedlich mit seinen Nachbarn zusammen leben, da wird man von Präsident Shakas Zulu-Kriegern überfallen, welche sich dann auch noch mit den Legionen des Königs Augustus verbünden.

Willkommen in Gao. Hier kannst du die Geschichte neu schreiben.

Willkommen in Gao. Hier kannst du die Geschichte neu schreiben.

Man ist gezwungen Armeen auszuheben und baut die Chinesische Mauer um seine Grenzen herum, nur um nach Jahren des Abwehrkampfes festzustellen, dass Genosse Hiawatha der Sowjet-Irokesen in den tiefen seiner Wälder ein Raumschiff gebaut hat, dieses in den Weltraum schickt um eine neue Erde zu finden und damit den Wissenschaftssieg davonträgt. Doch das Spielprinzip entwickelt rasch eine solche Sogwirkung, dass man Niederlagen schnell wegsteckt und manchmal beim Spielen komplett die Zeit vergisst.

Kein Lerneffekt?

Was hat das nun mit der tatsächlichen Geschichte zu tun, werden sich viele nun entsetzt fragen? Nun, nicht direkt. Aber Teil des Spiels ist auch stets eine umfangreiche „Civilopädie“, eine Datenbank mit Informationen zu allen Nationen, Staatsoberhäuptern, Einheiten, Gebäuden, Weltwundern und Technologien im Spiel, die aber natürlich nur grundlegende Informationen enthält, diese aber anschaulich und unterhaltsam präsentiert. Wie war das also nun mit Askiya Muhammad und seinen Songhai?

Interssiert an noch mehr Geschichte in Computer-Spielen? Dann schaut euch unsere Top 3 an.

 

Artikel von Moritz W.

Screenshots von Marek Szabowski

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22 Jun

Foodsharing – Wenn teilen nur immer so lecker wäre

Gesundes Essen ganz umsonst

Foodsharing findet beinahe täglich im Café Amelie (Walltorstraße 17, 35390 Gießen) statt. Es handelt sich dabei um eine kostenlose Fairteilung von Lebensmitteln, die Bauern und Betriebe abgeben, damit sie kein trauriges Ende im Kontainer finden.

“Kein trauriges Ende im Kontainer”

Foodsharing 2

Food Sharing ganz nach dem Motte „Restlos glücklich“.

 

 

Das Prinzip ist einfach: Man geht hin, nimmt sich von dem leckeren Obst, Gemüse oder Backwaren was mit und geht wieder. Ohne selbst etwas mitbringen oder bezahlen zu müssen.

Foodsharing 4

Es darf ruhig ordentlich zugegriffen werden

 

 

 

 

 

 

 

“Im Kampf gegen Verschwendung”

Der Sinn der Sache soll sein, der Wegwerfgesellschaft entgegenzuwirken. Jeder ist herzlich dazu eingeladen einfach mal vorbeizuschauen und/oder sich als freiwilliger Helfer zu engagieren.

 „Was zum...?!“ Eine UNIversum Redakteurin entdeckt Neues

Was zum…?!“ Eine UNIversum Redakteurin entdeckt Neues

 

 

Die Food Saver Crew ist sechs Tage die Woche im Einsatz um der Verschwendung den Kampf anzusagen, dabei können sie jeden Helfer gut gebrauchen, gesteht Antje.

Das Foodsharing-Team

Das Foodsharing-Team

 

Mehr Informationen zum Foodsharing in Gießen und genaue Fairteilungszeiten findet Ihr unter auf der Facebook-Seite. Für weitere Informationen zur deutschlandweiten Foodsharing-Organisation klicke hier.

 

Fotos von Isabella Pianto und Kim Melina Hornickel

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06 Feb

Die PARTEI verliert Platz im Studierendenparlament!

Überblick über die vergangenen StuPa – Wahlen

StuPa Wahlen neu

Erstmalig fand in diesem Jahr ein rein elektronisches Wahlverfahren an der JLU statt, das es den Studenten erleichtern sollte ihre Stimme abzugeben. Der Wahlausschuss versprach sich davon eine höhere Wahlbeteiligung, als die enttäuschenden 17 Prozent aus dem Vorjahr. Zum großen Sprung hat es noch nicht gereicht, doch kletterte die Zahl der wählenden Studenten immerhin auf 21,9 Prozent.

Wie schon im letzten Jahr konnten die Jusos die Mehrheit der Stimmen (1887) für sich verbuchen, gefolgt von UniGrün (1142), die ihren Stimmanteil im Vergleich zu 2015 um fast 5 Prozent steigerten. Den dritten Platz belegte erneut die StudentenUnion (691), die ebenfalls einen kleinen Anstieg von knapp 2 Prozent verzeichnete.

Wahlen_Veränderungen zum Vorjahr

Den verhältnismäßig größten Anstieg verbuchte jedoch eine der kleinen Parteien. Mit 346 Stimmen bzw. 5,6 Prozent der gesamten Wählerschaft konnte Bitte Beachten! ihre Wählerzahlen im Gegensatz zum Vorjahr mehr als verdoppeln. Als Verlierer der Wahlen zog Die PARTEI vom Feld. Die Satire-Partei, die letztes Jahr erstmals in das StuPa einzog, musste mit 6,6 Prozent (406) aller Stimmen fast ein Drittel ihrer Wählerschaft einbüßen.

Dieser Zustand macht sich auch in der Vergabe der Sitzverteilung im Studierendenparlament deutlich. Während alle anderen Parteien ihre Sitzanzahl halten oder sogar anheben konnten, muss Die PARTEI nun einen ihrer zuvor drei Parlamentssitze abtreten.

Sitzverteilung 2015_2016

Mit dem Sieg der Jusos können sich alle Studenten der JLU im kommenden Sommersemester wohl erstmalig auf einen kostenlosen Eintritt ins Freibad am Schwanenteich freuen.

Näheres über die Ergebnisse der FSR – Wahlen findet ihr unter: www.inst.uni-giessen.de/studi-wahlen/FSR-Ergebnisse-15-16.pdf

Ein Bericht von Jonas Menke

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