31 Jan

Hochschulwahl 2017 – Was macht ihr eigentlich?

An kaum einem Campus kann man sich der Hochschulwahl entziehen

Fünf Hochschulgruppen stellen sich in diesem Jahr zur Wahl. Wer das ist, was sie vorhaben und inwiefern sie sich von den anderen Gruppen unterscheiden – UNIversum hat sich bei ihnen umgehört:

(Anmerkung der Redaktion: Die Reihenfolge erfolgte nach dem Prinzip “Wer zuerst antwortet, kommt zu erst”)

Linke Liste

Vor dem Hintergrund der aktuellen Entwicklungen wird politische Arbeit in und außerhalb von Gremien und Parlamenten immer essentieller. Aus diesem Grund treten wir als Linke Liste zu den Senatswahlen 2017 an.

Unsere Forderungen:

·      Wir treten an für mehr studentische Selbstbestimmung: Das umfasst die Forderung nach Abschaffung der Anwesenheitspflicht und der Begrenzung der Prüfungsversuche.

·      Wir sind für mehr studentische Mitbestimmung in allen Gremien der JLU an und fordern eine transparente Unipolitik.

·      Mehr Solidarität bedeutet für uns ein finanzierbares Studium für alle Studierenden und mehr staatliche Unterstützung der Universitäten.

·      Wir treten für eine richtige Zivilklausel und eine handlungsfähige Ethikkommission ein! Die Einflussnahme von Militär- und Rüstungsindustrie muss unterbunden werden.

·      Wir fordern Gleichstellung in allen Bereichen der Universität. Dazu zählt eine Geschlechterquotierung der Professuren, genderneutrale Toiletten, Erhalt und Förderung kritischer Wissenschaft.

·      Wir setzen uns gegen das neoliberale CHE-Hochschulranking und die Exzellenzinitiative ein. Statt flächendeckend universitäre Einrichtungen zu fördern, unterstützt der Staat mit dieser wirtschaftsnahen Initiative die Elitenbildung auf der einen Seite und fördert die Prekarisierung ganzer Wissenschaftszweige und Universitäten auf der anderen.

RCDS Studentenunion 

Wir, der Ring Christlich-Demokratischer Studenten Gießen – die Studentenunion, sind eine konservative, unabhängige und überkonfessionelle politische Hochschulgruppe an der JLU Gießen. Leitbild unserer Politik ist das Hessische Hochschulgesetzt, welches politische Hochschulgruppen an hessischen Hochschulen mit einem hochschulpolitischen Mandat ausstattet. Das heißt, dass jedes hochschulpolitische Handeln in einem bildungspolitischen Kontext geschehen und auf die Interessen und Bedürfnisse der Studierendenschaft zugeschnitten sein sollte. Die Auslegung dieses hochschulpolitischen Mandats unterscheidet uns maßgeblich von anderen politischen Hochschulgruppen an der JLU, insofern das studentische Interesse und ein bildungspolitischer Mehrwert die für uns wichtigsten Kriterien darstellen, wenn es um die Verwaltung und Verteilung studentischer Gelder geht. Dementsprechend ist die finanzielle Stärkung und Förderung der Fachschaftsarbeit eine unserer Kernforderungen. Weiterhin möchten wir uns für den Erhalt und Ausbau des Bibliothekbestands, eine angemessenere Portionierung in allen Mensen des Studentenwerks Gießen und die vollständige Beseitigung des Matschweges am Philosophikum II stark machen.

Eure RCDS-Hochschulgruppe Gießen

 

Juso

Seit 1969 setzen wir uns als Juso-Hochschulgruppe Gießen für Eure Belange ein – Egal ob in studentischen oder universitären Gremien, wie dem AStA, dem Senat und dem Studierendenparlament. Im kommenden Jahr wollen wir an die gute Arbeit der letzten Jahre anknüpfen und haben vor allem die Verbesserung der Studienbedingungen, also neben der Lehre auch die der Infrastruktur, ins Auge gefasst. Dies geht Hand in Hand mit unserer Forderung nach einer besseren Finanzierung der Hochschulen. Außerdem werden wir uns für mehr bezahlbaren studentischen Wohnraum und gegen Anwesenheitspflichten einsetzen.                                                                                                                          
Wir haben in den letzten Jahren schon viel erreicht: Im Sommer konntet ihr durch die von uns eingeführte Freibadflatrate erstmals den ganzen Sommer kostenlos ins Freibad gehen und Ihr habt jedes Jahr die Möglichkeit, kostenlos die Vorstellungen des Stadttheaters zu besuchen. Das jetzige Mildred-Harnack-Fish-Haus ist dank uns nach langjährigen studentischen Bestrebungen nicht mehr nach einem überzeugten Nationalsozialisten benannt. Durch eine von uns initiierte Semesterticketerweiterung könnt ihr mit eurem Semesterticket mittlerweile sogar im VGWS-Bereich bis nach Siegen fahren. Wir freuen uns auf das nächste Jahr zusammen mit euch.

Die Grünen Köpfe – Uni Grün

– FÜR eine grünere Universität

– FÜR nachhaltige Energiewirtschaft

– FÜR die Ausklammerung von Modulnoten

– FÜR Studierendenfreundliche Lehre

– FÜR eine bunte Universität ohne Diskriminierung

– FÜR den Ausbau des Mensa-Angebots

– FÜR Umweltbildung

– GEGEN Anwesenheitspflicht in Lehrveranstaltungen

– GEGEN Tierversuche

– GEGEN Studiengebühren

 

(Anmerkung der Redaktion: Die Liberale Hochschulgruppe hat sich bisher nicht zurückgemeldet)

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